Wie mit Konflikten umgehen?

Veröffentlicht in Konflikte, Zukunft MINT am 09.12.2020
von Isabel König

Bildquelle: shutterstock, Autor: pathdoc
Wenn's kracht, kann da schonmal das ganze Projekt ins Wanken kommen. Umso besser, sich vorab schon mit Konfliktarbeit auseinanderzusetzen. Wir stellen euch hier vor, welche Arten von Konflikte es gibt und wie diese gelöst werden können.

Wenn's kracht, kann da schonmal das ganze Projekt ins Wanken kommen. Umso besser, sich vorab schon mit Konfliktarbeit auseinanderzusetzen. Wir stellen euch hier vor, welche Arten von Konflikte es gibt und wie diese gelöst werden können.

Nicht alle Konflikte, die sich auf das Projekt auswirken und darin ausgetragen werden, hängen tatsächlich mit der Struktur des Projektes zusammen und können somit auch nicht über diese Strukturen bearbeitet werden.

Innere Konflikte oder zwischenmenschliche Konflikte auf sozialer Ebene müssen erkannt und rechtzeitig, sowie eindeutig, in äußere Strukturen, wie einem privaten Treffen ausgelagert werden.

  1. Innere Konflikte entstehen in der Auseinandersetzung und darin enthaltenen Untstimmigkeiten mit dir selbst
  2. Soziale Konflikte entstehen durch Unstimmigkeiten zwischen Persönlichkeiten und sozialen Unterschieden
  3. Strukturelle Konflikte entstehen durch Unstimmigkeiten in der Stuktur eines Systems (z.B. Projektteam)

Innere und soziale Konflikte sind nur sekundär Bestandteil der gemeinsamen Arbeit. Nehmt euch auf jeden Fall Zeit dafür, diese zu ergründen. Diese Zeit sollte aber nicht innerhalb der Arbeitszeit für die Projektrealisation fallen. Strukturelle Konflikte jedoch sind die primären Auslöser für Chaos im gemeinsamen Arbeiten. Wir stellen euch hier die Wichtigsten vor.

Kommunikationskonflikte:

Das kennt jeder aus seiner Alltagswelt: Kleine Missvertändnisse in der Kommunikation können sich schnell zu großen Konflikten hochschaukeln. Diese Konflikte entstehen auch im Projekt - oft weil ein/-e Mitarbeitende/-r nicht ausreichend in den Prozess der Entscheidungsfindung mit einbezogen wurde oder der Informationsfluss an einer Stelle stockt. Ist die Kommunikation von Anfang an gut strukturiert, können Konflikte dieser Art verhindert werden.

Sachkonflikte:

Gegenstand des Konfliktes ist in diesem Fall ein bestimmter Sachverhalt, der ungeklärt ist oder zu dem verschiedene Meinungen und Ansichten existieren. Diese Meinungsverschiedenheit lässt sich ausdiskutieren, kann aber auch einfach durch eine klare Verteilung von Verantwortlichkeiten verhindert werden. Wer für welchen Sachverhalt die Verantwortung trägt, sollte auf Grundlage von Kompetenzen entschieden werden. Also: Wer ist für welchen Bereich am besten geeignet, als auch: Wer kann in welchem Bereich die objektivsten Entscheidungen treffen? Dazu kann euch auch unser Artikel über Persönlichkeitstypen und Teamrollen weiterhelfen.

Rollenkonflikte:

In jeder Gruppe nimmt der Einzelne eine bestimmte Rolle ein. Dadurch entstehen Erwartungen von Außen, die eventuell von der Verfolgung seiner / ihrer persönlichen Ziele zu sehr abweichen. Eine erfolgsversprechende Präventionsmaßnahme stellt hier ein ausführliches Briefing dar, was der Inhalt und die Ziele der einzelnen Rollen sind. Es kann auch hilfreich sein, wenn ihr euch gegenseitig dazu ermutigt, eure Grenzen zwischen Privatem und der angenommenen Rolle klar zu formulieren.

Artikel im Rahmen des Ideenwettbewerbs Zukunft MINT

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung der SÄCHSISCHEN-MITMACH-FONDS erstellt. Als stolze Preisträger in der Kategorie Zukunft-MINT erhielten wir die Möglichkeit, innerhalb unseres Blogs Artikel für junge, angehende Veranstalter und Macherinnen zu erarbeiten.

Support team
Event Management Software

festiware ist für Dich gemacht.

Du bist Veranstalter und noch nicht digitalisiert?
Sieh Dir unsere Features an und vereinbare gleich jetzt einen Termin mit unserem Service-Team