Kleiner Leitfaden für starke Entscheidungen

Veröffentlicht in Entscheidungen, Zukunft MINT am 19.01.2021
von Isabel König

Egal ob ihr am Anfang eurer Projektidee steht, oder schon mittendrin seid: große und kleine Entscheidungen stehen immer an. Und diese für alle Beteiligten möglichst gerecht zu fällen, ist inmitten Zeitdruck und Budget gar nicht so einfach. Wir geben euch wertvolle Tipps zu erfolgreicher Entscheidungsfindung mit auf den Weg.

Mit diesem Artikel möchten wir euch in der Frage der klaren Entscheidungsfindung unter die Arme greifen.

Starke Entscheidungsprozesse sind für den Zusammenhalt, die Motivation und den reibungslosen Ablauf essentiell. Manchmal sind es auch schon die kleinsten Entscheidungen im Alltag der Eventplanung, deren Tragweite sich bis zur Störung des Organisationsverlaufs ausweiten kann.

Um zu verhindern, dass Entscheidungen angezweifelt und nur mit halber Kraft oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht durchgeführt werden, gilt es zunächst rechtzeitig die Möglichkeiten für eine solche Entwicklung klein zu halten.

Daher haben wir hier ein paar Fragen für euch zusammen getragen, die euch als Festivalorga zur Inspiration dienen sollen, euch als Gemeinschaft zu entwickeln:

  1. allgemeine Organisationskultur

    • Wie ist die Stimmung in der Festivalorga?
    • Welche Vorerfahrungen gibt es in gemeinsamen Diskussionen?
    • Ist eine Zielführung erkennbar?
  2. Kompromisskultur

    • Sind alle bereit, Entscheidungen, welche für die Festivalorga getroffen werden, den eigenen Bedürfnissen voran zu stellen?
    • Wie können wir gemeinsam eine Akzeptanzbereitschaft formulieren? -> Eine Entscheidung muss von allen akzeptiert, nicht befürwortet werden.
  3. Festivalleiter/-in

    • Bist du dir als Festivalleitung darüber bewusst, dass es deine Aufgabe ist, bei Bedarf Grenzen zu setzen?
    • Wie kannst du eindeutig klarmachen, ab wann eine Entscheidung zu akzeptieren ist und Diskussionen und Widersprüche zu beenden sind?
  4. Entscheidungsaufteilung

    • Wer hat wann worüber zu entscheiden?
    • Wer hat dabei in welchem Gebiet wie viel Mitspracherecht?
    • Könnt ihr dies genau definieren und als Grundsatz formulieren?
  5. Entscheidungskomponenten: Habt ihr alle für eine Entscheidungsfindung relevanten Aspekte beachtet?

Beispiele hierfür sind:

  • Ziele

  • Umwelteinflüsse

  • Handlungsalternativen


Klare Regeln

Nun könnt ihr aus den schon erarbeiteten Formulierungen zur Entscheidungsaufteilung und der Kompromisskultur klare, der Organisationskultur angepasste Regeln ableiten, die euch helfen diesen Prozess zu erleichern.

Wichtiger Bestandteil dabei ist natürlich, dass jede/-r von euch sich dieser Regelungen bewusst bleibt.

Kernfragen hierfür sind:

  • Wie und von wem werden Entscheidungen getroffen?
  • Welche nächsten Schritte stehen nach einer Entscheidung an?

Ihr werdet euch im Laufe der Festivalorganisation mehr und mehr als Gemeinschaft zusammen finden, wodurch auch Entscheidungsprozesse flüssiger verlaufen und zu schnelleren und klareren Ergebnissen führen können. Umso besser ihr euch kennt und umso mehr Vertrauen sich in die Gruppendynamik entwickeln konnte, umso zugänglicher werdet ihr für die Argumente der anderen werden, umso einfacher wird es, die eigenen Bedürfnisse den Kompromissen für eine erfolgreiche Eventplanung hinten an zu stellen.

Artikel im Rahmen des Ideenwettbewerbs Zukunft MINT

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung der SÄCHSISCHEN-MITMACH-FONDS erstellt. Als stolze Preisträger in der Kategorie Zukunft-MINT erhielten wir die Möglichkeit, innerhalb unseres Blogs Artikel für junge, angehende Veranstalter und Macherinnen zu erarbeiten.

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